Vikings vs. Danube Dragons
Datum: 31.03.2007
Kickoff: 16:00h
Einlass:
Location: Klosterneuburg
Bei herrlichem Wetter (Wärme und Sonne) siegen die Vikings gegen die Danube Dragons 49:29.
Obwohl es einige Ausfälle in der violetten Defense gab (Roman Floredo grippal, Latek angeschlagen, Joe Widner Muskelfasereinriss), hatten die Drachen einige Probleme, an der gewohnt soliden Defense vorbei zu kommen.
Sensationell wie schon letztes Wochenende war die Performance der Offense: Clinton Graham läuft wie der Blitz (189yds Rushing), Luke besticht durch aussergewöhnliche Manöver, aber auch "Eigenbauspieler" wie z.Bsp. Wolfgang Hable, Florian Hiess oder Christoph Budimir zeigen, dass sie in der Offseason fleissig an sich gearbeitet haben.
Das Team der Dodge Vikings kommt in die Gänge! Die Saison startet perfekt!
Aber alles der Reihe nach.
Die Dragons beginnen mit ihrrer Offense müssen aber umgehend punten. Die Vikings verwerten ihren ersten Drive durch Clinton Graham. Darauf folgt ein Drive der Dragons, bei dem diese einen vierten Versuch nicht in eine neue Angriffsserie verwandeln können. Die Vikings kommen bis in Fieldgoal-Reichweite, können dieses aber nicht verwerten. Die Dragons müssen im folgenden Drive erneut Punten, woraus die Vikings aber kein Kapital schlagen können, da sie selbst einen vierten Versuch nicht in eine neue Angriffsserie verwandeln können.
Das erste Viertel endet damit mit 0:7 aus der Sicht der Gastgeber.
Die Dragons versuchen mit einem langen Pass in die Endzone zu gelangen. Der lange Ball ist aber eindeutig nicht die ganz große Stärke der Dragons. Während sie mit Screen-Passes immer wieder zu schönem Raumgewinn kommen, sind die langen Passes oft knapp an einer Interception. Hier ist es soweit und shawn Leever fängt die Interception knapp vor der eigenen Endzone. Der folgende Drive wird von den Vikings mit einem TD durch Clinton Graham zum 0:14 abgeschlossen. Im darauf folgenden Kick Off muss das Special Team der Vikings einen Kick Off Return TD hinnehmen. Die Dragons verkürzen mit Conversion auf 8:14. Die Vikings lassen sich davon aber nicht beirren und Luke Atwood stellt mit der Hilfe von Pasha Asiladap auf den Pausenstand von 08:21.
Nach der Halbzeit kommen die Vikings in Ballbesitz und scoren umgehend durch einen Pass von Luke Atwood auf Chris Rosier. Die Dragons Offense besinnt sich ihrer Aufgabe und kann den folgenden Drive mit einem Touch Down krönen. Zwischenstand 15:28. Im nächsten Drive fumbelt die Vikings Offense. Dieser Fehler bleibt aber ohne Konsequenzen, da die Dragons ihren Drive nicht erfolgreich abschließen können. Die Vikings erhalten den Ball zurück und scoren zum 15:35. Die Dragons beenden den nächsten Drive erneut mit einem Punt.
Endstand 3. Viertel: 15:35
Das letzte Viertel beginnt und die Vikings bringen vermehrt ihre Back-Ups ins Spiel. Den laufenden Drive beendet Luke Atwood mit einem kurzen Lauf in die Endzone der Dragons. Die Dragons Offense hat in dieser Phase ihre stärkste Zeit und geht über das gesamte Spielfeld zum Score von 22:42. Auch die nächsten beiden Drives beider Teams gehen bis in die Endzone. Auf Seiten der Vikings kann Florian Hiess seinen zweiten AFL-Touchdown erzielen. Der Endstand ist 29:49.
Aus Vikingssicht hinterlässt das Spiel einen etwas zweispältigen Eindruck. Luke Atwood spielt unauffälliger als vermutet. Vergleicht man seine Statistiken mit seinem Gegenüber, so sind seine Statistiken allerdings erneut deutlich besser. Der lange Ball auf Rosier, der sich regelmäßig freilaufen kann, funktioniert noch nicht nach Wunsch. Dafür ist Clinton Graham ider Motor der Offense. Er ackert unermüdlich und wirkt noch motivierter als im Vorjahr.
Die O-Line wirkt beim Pass ganz solide, wenn auch schnelle Blitze, die nicht lange genug aufgehalten werden, Luke Atwood oft unter Druck geraten lassen. Beim Run wirkt die Line im Vergleich zum quirligen Clinton Graham insgesamt etwas behäbig.
Besonders erfreulich ist die Anzahl an nachdrängenden Spielern, die auf Skillpositionen eingesetzt werden können. Budimir, Hable, Hiess usw. zeigen, dass man sich hier auch in Zukunft keine Sorgen machen muss.
Die Defense wirkt sehr schnell, hat aber ihre Probleme mit dem Run, insbesondere durch die Mitte. Auch der Screen wurde nicht in jeder Phase souverän verteidigt. Josiah Cravalho schlägt hier immer wieder zu und glänzt mit hervorragenden Einzelaktionen. Mit Mike Latek und Roman Floredo wird sich das aber wahrscheinlich schon wieder anders aussehen.
Bei allen wesentlichen Statistiken haben die Vikings die Nase deutlicher vorne, als es der Score vermuten lässt (Strafen leider ausgenommen).




