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Vikings vs. Cineplexx Blue Devils

W - Vikings (35) vs. Cineplexx Blue Devils (18)
Turnier: AFL (Saisonspiel)
Datum: 25.03.2007
Kickoff: 15:00h
Einlass:
Location: Ravelinstraße

Toller Saisonauftakt!

Aufrgund der schlechten Wetterverhältnisse in den Tagen vor dem Spiel musste das Spiel Vikings gegen Blue Devils in das neue Trainingszentrum der Vikings, in die Ravelinstraße, verlegt werden. Und man staune und höre: nicht nur gewinnen die violetten Mannen (das wäre nun noch nicht so zu bestaunen!), Fans kommen in Scharen (obwohl es dort nichts gab: keine Tribüne, keine Sitzmöglichkeiten, keine Annehmlichkeiten, kein echtes Footballfeld,....) und sind alle hellauf begeistert ob der neuen Trainigsstätte und des Spiels/ Events.
Auf echte Fans kann man sich nun mal verlassen! Danke schön!

Endergebnis: Dodge Vikings vs. Cineplexx Blue Devils: 35:18 (7:0/6:14/6:14/0:6)

Das Spiel selbst beginnt mit einem Drive der Devils. Diese können sich zunächst über das gesamte (allerdings faktisch recht kurze) Feld bis an die 11 Yds Line der Vikings vorkämpfen. Dort stoppt ein Fumble von A. Sutton den Drive der Devils. Im Gegenzug beenden die Vikings ihren Drive mit einem Touchdown durch Clinton Graham. Der PAT durch Peter Kramberger ist gut, womit es 7:0 steht.
Den folgenden Drive beenden die Devils mit einem Punt. Die Vikings können daraus aber kein Kapital schlagen, da der finale Pass eines ausgezeichneten Drives in der Endzone von den Devils (C. Steffani) intercepted wird. Den darauf folgenden Drive könne die Devils mit einem Touchdown beenden, wobei der PAT geblockt wird. Neuer Spielstand ist damit 7:6.
Die Vikings antworten umgehend und stellen nach Pässen auf C. Budimir und C. Rosier mit einem kurzen lauf durch Clinton Graham auf 14:6.
Die Devils Offense hat im nächsten Drive außer einem längeren Run durch A. Sutton keine weiteren 1st Downs und gibt den Ball nach einem gescheiterten 4ten Versuch den Ball erneut ab.
Die Vikings antworten mit einem Drive von der 16 Yds-Line der Devils. Luke Atwood sorgt selbst für den Score, womit die Vikings auf 21:6 davonziehen.
In den folgenden Drives bis zur Pause können beide Teams keine Punkten mehr erzielen. Der Halbzeitstand ist somit: 21:6

In der zweiten Halbzeit bekommen die Vikings den Ball und können neben kompletten Pässen auf C. Budimir und W. Hable durch eine Reihe kurzer Läufe durch Clinton Graham bis in die Endzone der Devils vordringen und erhöhen den Score auf 28:6.
Die Devils erwachen nun und antworten im folgenden Drive, in dem C. Steffani mit einer 36Yds Reception auf 28:12 verkürzt.
Im Gegenzug bringen die Vikings erstmals C. Rosier zu einer Reihe von Completions und F. Hiess beschließt den Drive mit einem 6Yds TD durch die Mitte. 35:12.
Die Vikings setzen zu diesem Zeitpunkt bereits eine Reihe weniger erfahrener Spiel ein.

Das vierte Viertel ist dann gezeichnet von diverse Eigenfehlern beider Teams. Toby Henry liefert dann gemeinsam mit C. Steffani einen spektakulären 25 Yds Pass zu einem TD und kann das ergebnis noch auf 35:18 verkürzen.

Beide Mannschaften zeigten ein ansprechendes Spiel. Beide Teams sind eher lauforientiert, wobei sich Clinton Graham im Vergleich zu Anthony Sutton als der effizientere RB erweist. Luke Atwood läuft zwar auch selbst, erkämpft dabei aber keinen entscheidenden Raumgewinn.

Das Passpiel der Devils ruht auf den Schultern von C. Steffani, der offensichtlich gut mit Toby Henry harmoniert. Bei den Vikings führt C. Rosier die Statistik an, gleich dahinter kommt aber heute Christoph Budimir, der eine ausgezeichnete Partie gespielt hat.

Das Matchup der Quarterbacks zwischen Henry und Atwood hat keinen klaren Sieger. Luke Atwood ist zuverlässiger und  kann mit 12 Completions aus 18 Pässen gegenüber 8 Completions bei 19 Pässen die beständigere Partie bieten. Allerdings wird er auch 2 mal intercepted, wobei Henry nur einmal intercepted wurde.
Bei den gesamten Yards zeigt sich dann, dass Henry die längeren Pässe an den Mann gebracht hat. Trotz einem Drittel weniger Completions macht er mit 197 yds den höheren Raumgewinn als Atwood, der nur 172 Yds  über den Pass erzielt.

Insgesamt zeigt sich die Vikings-Offense als eine der variablesten, die man in den letzten Jahren gesehen hat. Clinton Graham ist nach wie vor ein Ausnahmeathlet und sorgt für ein Luafspiel das kaum zu stoppen ist. Allerdings hat keine Defense den Luxus sich auf ihn zu konzentrieren, da mit Chris Rosier, Jo Widner, C. Budimir und Co auch ein brandgefährliches Passspiel zur Verfügung steht. Luke Atwood, der vielleicht wichtigste Teil dieser Gleichung, ist ebenfalls nicht zu vergessen. Der Spielmacher ist mit seinem ersten Spiel noch nicht zufrieden und verspricht eine Steigerung in den kommenden Spielen.

 
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