Base
Der, auf dem Boden stehende, Cheerleader eines Stunts oder einer Pyramide. Die richtige Technik, sowie perfekte Körperspannung sind die wichtigsten Voraussetzungen, um die Stunts bzw. Pyramiden zu "halten".
Charting
Umsetzen der Musikhöhepunkte in den Tanz (Bewegung). Bewertungskriterium für das Element "Tanz".
Cheer and Chant
Anfeuerungssprüche. Cheer ist ein längerer Spruch, der nur einmal ausgerufen wird. Chant ist ein Anfeuerungsruf, der sich mehrmals wiederholt.
Cheerleading
Das ist der Sport des Anfeuerns. Im Laufe der Geschichte haben viele Elemente das reine Anfeuern ergänzt. Es sind tänzerische und akrobatische Einlagen hinzugekommen. Seit 1950 ist Cheerleading auch ein Lehrfach an US-High Schools and Colleges. Auch Hierzulande gibt es bereits die ein oder andere Arbeitsgemeinschaft für den Sport "Cheerleading". In Meisterschaften wird jährlich die beste Gruppe in der Region, im Land und auf dem Kontinent ermittelt.
Eightcount
Ist ein Kurztanz mit acht verschiedenen Motions, der spontan zu einer beliebigen Musik getanzt werden kann.
Extension
Ist ein Stunt, bei dem der Flyer auf den Händen einer oder mehrerer Bases steht, und die Bases die Arme nach oben ausstrecken.
Flyer
Ist eine Cheerleaderin, die auf einer Pyramide oder einem Stunt oben steht. Ein Flyer benötigt ein sehr gutes Gefühl für Gleichgewicht und braucht ein starkes Vertrauen zum gesamten Team.
Liberty
Sind Variationen, bei denen der Flyer nur mit einem Bein auf den Bases steht.
Motion
Bewegung. Motion ist die Bezeichnung für die Bewegung und Haltung der Arme beim Cheerleading. Eines der wichtigsten Bewertungskriterien bei Meisterschaften.
Mounter
Bei einem Partnerstunt der Cheerleader, der von der Base gehoben oder gehalten wird.
Pompon
Knäuelartige Wuschel aus Kunststoff, Metallfolie, Papier oder Wolle. Das Pompon hat sich zum Markenzeichen des Cheerleading entwickelt.
Pyramide
Eine besondere Attraktion im Cheerleading ist die Pyramide. Die Höhe ist aus Sicherheitsgründen bei Meisterschaften auf 2,5 Körperlängen beschränkt. Base und Mounter müssen über eine perfekte Körperspannung verfügen, damit der Aufbau so "spielend leicht" aussieht.
Sharpness
Schärfe, Strenge. Die Bewegungen der Arme können fließend, wie vielfach im "Klassischen Ballett", oder stakkato, das heißt, dass nur die jeweiligen Endpositionen zu sehen sind, ausgeführt werden. Im Cheerleading ist die abrupte Ausführung gewünscht.
Spirit
Geist, Elan, Schwung, Stimmung, Laune. Die Gabe seine eigene Freude und Spaß auf den Mitmenschen zu übertragen.
Spotter
Beobachter, Kontrolleur, Helfer, die sich hinter Pyramiden und Partnerstunts postieren , um eventuelle Stürze abzufangen.
Squads
Bezeichnung für ein Cheerleader Team.
Stunt
Kunststück. Hebefigur, die von zwei oder mehreren Cheerleadern ausgeführt wird. Eine Pyramide setzt sich aus einzelnen Stunts zusammen.
Synchronität
Alle Bewegungen des Cheerleader Teams müssen absolut synchron ausgeführt werden. Wichtig ist dabei auch die gleiche Höhe bei den Sprüngen, das genaue Timing und der Rytmus bei den Tänzen und Sprüchen.
Toss
Wurf. Die Base werfen den Flyer in die Luft und fangen ihn wieder auf. Wenn dieser Wurf beim Abbau einer Pyramide angewandt wird, nennt man ihn Cradle.
Tumbling
Bodenakrobatik, Bodenturnen. (Räder schlagen, Spagat, Salto, Überschlag vorwärts und rückwärts,...)
Twist
Wurf, wobei sich hier der Flyer um die Längsachse dreht. Beim Abgang wird meist eine ganze Drehung eingebaut, dies ist dann der Twist-Cradle.
Voice Protection
Stimmkontrolle. Die Stimmen sollen klar, laut und natürlich sein.



